Facebook-Storytelling, Teil 4: Business-Kabarett

Menschen auf facebook dazu zu bringen, über die eigenen Themen zu reden und die eigenen Beiträge weiter zu leiten ist eine Kunst für sich. Alles entscheidend ist die Frage: Was ist auf facebook eigentlich teilungswürdig oder anders ausgedrückt: Wovon würde ich denken, dass mein bester Kumpel es unbedingt wissen muss?

Was teile ich selbst in meiner Timeline? Auf meinem privaten Profil meistens lustige Fotos und Anekdoten auf meiner Fanpage in der Regel Beiträge mit relevanten Inhalten. Wenn ich es schaffe, beides zusammen zu bringen – das Lustige und das Fachwissen – dann habe ich die größte Chance, dass meine Posts viele Menschen erreichen werden.

Meine These lautet deshalb: Wer facebook professionell nutzen will, muss BUSINESS KABARETT betreiben. Das heißt, er muss die Leute zum Lachen bringen und ihnen gleichzeitig eine Botschaft „unterjubeln“. Diese Botschaft muss ich natürlich festlegen, bevor ich anfange, auf facebook aktiv zu werden. Am besten formuliere ich einen Satz, in dem ich meine Kernaussage definiere. Und diese Kernaussage wird dann zur Grundlage aller Beiträge, die ich in meiner Timeline einstelle.

Und dann versuche ich, jeden Post wie eine Kabarett-Nummer zu gestalten. Dabei kann ich das, was ich ausdrücken will, ruhig einmal überzeichnen, ich kann – wenn ich im Rahmen dessen bleibe, was für meine Kunden angemessen ist – auch einmal völlig aus der Reihe tanzen oder über die Strenge schlagen. Denn das ist das Erfolgsrezept des Kabarett. Im Kabarett darf man Dinge sagen, die man sonst nicht sagt. Deshalb lieben die Menschen Comedians. Und das kann ich auf facebook für mich nutzen!

Der Spaßfaktor von facebook-Posts ist deshalb so wichtig, weil ich dadurch die Aufmerksamkeit der User auf mich ziehe, die Mund-zu-Mund-Propaganda beflügele und im emotionalen Gedächtnis der Leser lande. Unsere Zeit ist so schnelllebig geworden und die Informationsflut hat derart Überhand genommen, dass wir uns eigentlich nur noch an Dinge erinnern, die ANDERS UND AUSSERGEWÖHNLICH sind – die uns in irgendeiner Weise berühren und auf diese Weise den Weg in unser Innerstes finden.

Was bleibt also hängen? Was erzählen wir am Abend unserem Partner, der besten Freundin oder bei der Kneipenrunde? Man könnte sagen: Dinge, die „querschießen“, die herausstechen aus dem grauen Einheitsbrei des Alltags. Und genau das muss die Stoßrichtung einer facebook-Strategie sein: Dinge zu posten, die sonst niemand postet. Die entscheidende Frage lautet also: Wie verpacke ich mein Fachwissen, mein Alleinstellungsmerkmal, das was meine Kunden über mich wissen sollen, in eine Hülle, die so einzigartig ist, dass sie zum Gesprächsthema bei Parties und beim Kaffeeklatsch wird?

Aus dieser Überlegung heraus ist die Geschichte „80 000 Meilen durchs Web 2.0“ entstanden und Mark Mehrwert freut sich auf Mitreisende:

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Storytelling-Strategien entwickeln: Seminar garage Berlin

Am Dienstag, den 12.03.2013, stelle ich in der garage Berlin Storytelling-Strategien für Blogs und facebook vor und spiele zusammen mit den Seminarteilnehmern Ideen für eigene Story-Konzepte durch. Außerdem analysiert die Journalistin Annegret Nill die Grundmuster guter Geschichten und gibt Anregungen, wie man die eigene  (Firmen-/ Lebens-)Geschichte als lebendige Story erzählt.

Kommt zahlreich, ich freue mich auf euch! Mehr Infos findet ihr hier:

Existenzgründerstammtisch in der garage Berlin

Storytelling-Stammtisch in der garage Berlin, 12.03.2013

Content Marketing 2.0: Die erste Facebook-Figur erwacht zum Leben

Gestatten: Mark Mehrwert. Geboren 1978 in München, Unternehmer, zurzeit wohnhaft in Buenos Aires.

Die Portraitschreiber-Werkstatt hat meinen Auftritt in der Online-Welt – zusammen mit der Marketing-Agentur Manfred Lakner – seit einigen Wochen intensiv vorbereitet. Jetzt ist es fast soweit: Im März fällt der Vorhang für meine facebook-Geschichte. Zwei- bis dreimal die Woche werde ich von meiner Arbeit als Online-Unternehmer berichten und von spannenden Dingen, die sich in meinem Privatleben so zutragen.

Wer mehr über mich wissen will, der klicke auf dieses Bild:

Startbild Testphase

 

 

 

Social Media und die Macht von Geschichten

Meine These: Marketing-Geschichten sind die effektivste Content-Maschine für facebook und andere Social Media Seiten. Die Begründung zu dieser These finden Sie in zwei Auszügen aus einem Vortrag, den ich im Rahmen von Coach the Clients am 27.11.2012 im Berliner Haus der Wirtschaft gehalten habe:

Die hohe Kunst des Marketing, oder: Kunden wollen verführt werden

Liebe geht durch den Magen, heißt es nicht umsonst. Und so bedeutet verführen, alle Sinne anzusprechen. Verführung ist außerdem ein Spiel mit offenem Ausgang, das Respekt vor dem anderen – in diesem Fall dem Kunden – mit einschließt.

Mehr dazu in einem Artikel des Marketing-Experten Marcus Bartelt für das „German Council Magazin“, mit dem schönen Titel „Halb zog sie ihn, halb sank er hin … Von Verführung und Manipulation“:

http://makkketing.files.wordpress.com/2012/07/artikel-gcm.pdf

Verführung im Marketing - der Sündenfall nach Julius Schnorr von Carolsfeld